6. Runde NPO-Blogparade: Warum werden Bewegtbilder von NPOs noch so wenig genutzt?

18. Mrz. 2009 von Herbert Schmidt

Manchmal überschneiden sich ja auch Gedanken. Seit einigen Wochen arbeite ich an zwei kurzen Videos (Bewegtbilder), um für das bürgerschaftliche Engagement zu werben.
Ich hatte bereits in einem früheren Beitrag hier über das Projekt “Bürgerschaftliches Engagement hat viele Gesichter” berichtet. Dort möchte ich 25 Projekte ganz kurz vorstellen und Bilder von den Akteueren zeigen.
In dem zweiten Projekt geht es mir darum, drei etwas ausführlichere Beschreibungen zu geben. Den aktuellen Stand zu diesem Projekt zeige ich weiter unten.

Das war die Vorrede, nun zu der Fragestellung. Und Antworten dazu aus meiner subjektiven Sicht. Mit der Erstllung von Videos hatte ich mich bisher noch nie so richtig befasst, obwohl ich eine Canon MV 5i schon seit einigen Jahren besitze. War mir persönlich immer zu kompliziert und ich hatte auch keinen Zugang zu der richtigen Software, um die Aufnahmen zu einem Film zu machen. Ich habe mehr fotografiert und es da zu Ergebnissen gebracht, mit denen ich durchweg zufrieden war und noch bin. Dann habe ich eigentlich mehr durch Zufall mit einer ganz normalen Digitalcamera eine kurze Sequenz gefilmt. Dabei habe ich dann gemerkt, das es eigentlich gar nicht so schwer ist, daraus einen kurzen Clip zu machen, den man auch veröffentlichen kann. Nun war mein Interesse geweckt. Angeregt durch verschiedene Videos, von anderen Autoren, habe ich dann versucht, ob es mir nicht gelingen kann, einen kurzen Film, als Werbung für bürgerschaftliches Engagement zu machen. Dabei ist es für mich schwierig, den “roten Faden” zu finden, um die späteren Zuschauer nicht zu langweilen. Beim Filmaterial konnte ich beim zweiten Projekt auf Filme zurückgreifen, die Profis erstellt hatten. Natürlich mit Genehmigung. So konnte ich mich voll und ganz erst einmal auf die Technik konzentrieren. Hier gab es viel zu lernen. Denn nicht jede Sequenz, die ich auf meinem iMAC produziert hatte, konnten andere Bewundern. Nun musste ich mich damit beschäftigen, wie konvertiert man Videos, damit sie auf anderen Plattformen auch betrachtet werden können. Der nächste Schritt wird das nachträgliche Vertonen sein.
Aus dieser kurzen Schilderung ergeben sich für mich einige Gründe, die bisher die Nutzung von Bewegtbildern durch NPO’s verhindert haben:

  • Der Nutzen wurde bisher noch nicht so richtig erkannt.
  • Das notwendige Wissen und Können um Software und Hardware ist nicht vorhanden.
  • Und überhaupt, wie geht man vor, um einen interessanten Film zu machen.
  • Die Zwickmühle: Profis (und entsprechende Kosten) vs. Marke Eigenbau (mit den entsprechenden Qualitätsproblemen).
  • Ein kleines Team, auch wenn noch wenig Know-how vorhanden ist, scheint mir wesentlich besser zu sein, als ein einziger Macher.

Das zweite Projekt habe ich nun auf YouTube veröffentlicht.

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2 Antworten

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  2. Mein Blog zu wueDesign » Blog Archive » Gedanken zur NPO-Blogparade

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